STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Antworten
Benutzeravatar
Reinhard
Beiträge: 435
Registriert: 15.01.2014 19:33
Wohnort: Würzburg

STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Reinhard »

STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Passend zu den aktuellen Themen von Daniel und Thomas bin ich aktuell am überlegen ob ich bei meiner Anlage die Steuerung ändern muss…

Ausgangslage: zunächst hatte ich nur eine doppelgleisige Strecke mit 3 Bahnhöfen geplant, nach und nach wurde mehr daraus, insgesamt 4 Strecken. Fast alle Züge sind in einer Garage geparkt. Bei zwei Strecken handelt es sich um einen Durchgangsbahnhof, bei einer Strecke verläuft diese über einen Schattenbahnhof mit Kehrschleife.

1. Würzburger Strecke: Würzburg – Basel – Freiburg: verläuft doppelgleisig in beide Fahrtrichtungen, aber voneinander getrennt. Im Bahnhof Würzburg sind bei beiden Strecken jeweils 5 Züge abgestellt. Die blaue Strecke verläuft über den Bahnhof Basel mit zwei Bahnhofsgleisen und über den Bahnhof Freiburg mit drei Bahnhofsgleisen. Bei der grünen Strecke befinden sich zwei Gleise im BF Freiburg und drei Gleise im BF Basel.
Bild
2. RhB-Strecke: in der Garage befinden sich hier 9 Gleise mit insgesamt 9 Zügen, die auf der eingleisigen Strecke in beide Richtungen verkehren. Im Bahnhof Pontresina gibt es vier durchgängige Bahnhofsgleise und im Bahnhof St. Moritz nach der kürzlich erfolgten Erweiterung ebenfalls vier davon (ist hier im Plan noch nicht eingezeichnet, genau wie ein dazu noch eingebautes Stupfgleis/Abstellgleis):
Bild
Von Rangierloks werden übrigens auch die Gleise 29 bis 37 befahren.
3. Kleinbahnstrecke: In der Garage befindet sich am unterhalb der Platte am Boden ein Schattenbahnhof mit insgesamt 14 Gleisen. Die Gleise 1 bis 6 dienen dabei als Abstellbahnhof für lange Züge von der grünen Würzburger Strecke. Es besteht eine Verbindung vom Bahnhof Freiburg (A) zur Kleinbahnstrecke (A). Insgesamt werden auf der Kleinbahnstrecke von 8 Lokomotiven 6 Bahnhöfe außerhalb des Schattenbahnhofs angefahren.
Bild

4. Wurde zuletzt auch die Zahnradstrecke digitalisiert (noch nicht im Gleisplan ersichtlich). Hier verkehren im Wechsel allerdings nur 2 Zahnradzüge, welche unten im Bahnhof Celerina und oben im Bahnhof Susch jeweils zwei Gleise zur Verfügung haben.

Insgesamt sind auf der Anlage 22 Belegtmelder von Blücher GBM 16XL verbaut. Leider wurden diese gemäß der verlegten Leitungen angeschlossen, also nicht von den verschiedenen Strecken getrennt. Hier noch meine Anlagenkonfiguration:
Bild


Wenn nun alle Strecken auf Automatik fahren kommt es vor, dass mal eine Weiche nicht gestellt wird, dadurch kommt es dann zu einem Zusammenstoß. Solange die Strecken 1 bis 3 separat gefahren werden plus Strecke 4 läuft alles tadellos.

Habe mir die Frage gestellt ob es sinnvoll wäre die Gleisbesetztmelder so zu verkabeln, dass jede von den Strecken 1 bis 3 auch von den Gleisbesetztmeldern her absolut getrennt wären – die Zahnradstrecke würde ich dann mit zur RhB-Strecke nehmen. Natürlich muss dann auch die Stromzufuhr des Digitalstroms entsprechend getrennt erfolgen.

Frage in die Runde: haltet ihr das für sinnvoll und wenn ja, wie sollte dann die Stromversorgung/Steuerung aussehen?
DIE FRAU EINES GARTENBAHNERS WEISS IMMER WO IHR MANN IST...
Benutzeravatar
Reinhard
Beiträge: 435
Registriert: 15.01.2014 19:33
Wohnort: Würzburg

Re: STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Reinhard »

leider erscheinen hier nicht die von mir dazu eingestellten Bilder :rtfm
DIE FRAU EINES GARTENBAHNERS WEISS IMMER WO IHR MANN IST...
Benutzeravatar
Harald
Site Admin
Beiträge: 6133
Registriert: 12.07.2005 11:26
Wohnort: Nürnberg

Re: STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Harald »

Hallo Reinhard,

Du musst im Link nur den richtigen Dateinamen angeben, dann funktioniert das auch ;-)
Über den Button Vorschau kannst Du auch immer prüfen ob alles passt.

Gruß
Harald
Benutzeravatar
Reinhard
Beiträge: 435
Registriert: 15.01.2014 19:33
Wohnort: Würzburg

Re: STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Reinhard »

Danke Dir, Harald!
DIE FRAU EINES GARTENBAHNERS WEISS IMMER WO IHR MANN IST...
Benutzeravatar
Andreas
Beiträge: 4769
Registriert: 12.07.2005 21:55
Wohnort: Landkreis Nürnberger Land

Re: STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Andreas »

Mahlzeit Reinhard
Wenn ich dein Anschlussschema anschaue dann sehe ich nur einen Booster = einen Gleisanschluss?! das kann ja wohl so nicht stimmen!? Es ist mir ein Rätsel wie du deine komplexe Anlage 10km Gleis mit ca. 50? Aufgegleisten Zügen überhaupt damit fahren kannst :noidea Deswegen von mir keine Antwort auf deine Fragen.

Du schreibst:
…… kommt es vor, dass mal eine Weiche nicht gestellt wird,…….
Das kommt bei mir leider auch ab und zu mal vor. Deshalb habe ich im Schattenbahnhof alle Spitz zu befahrenen Weichen mit Rückmeldern überwacht. Seitdem kommt es kaum mehr zu einem Zusammenstoß, sondern halt irgendwann zum Fahrstillstand, weil TC dann keinen Zug mehr ins Depot fährt und alle brav Schlange stehen. :mrgreen: Ich habe geglaubt das liegt an der Mechanik sprich an schwergängigen Weichen und habe deshalb schon Motorweichenantriebe dafür getestet. Das war aber ein Irrtum manchmal (selten) werden Weichen wirklich nicht gestellt bzw. glaube ich TC hat den Stellbefehl schon an die Zentrale (Zimo) gesendet aber die Zentrale mag nicht! Denn wenn ich die betreffende Weiche dann mit dem Handregler stellen will geht das auch nicht (obwohl ich in TC vorher natürlich die gestellte reservierte Fahrstraße wieder freigegeben / gelöscht habe!) Die Motorweichen konnte ich im Störfall Händisch gar nicht stellen, das ist dann saublöd, wenn mit dem Handregler nix geht. Deshalb habe ich die Motorweichenantriebe wieder rausgeschmissen. Warum manchmal Weichen nicht gestellt werden (oder nicht gestellt werden können?!) habe ich bisher nicht ergründen können. :noidea Es kommt zum Glück nur selten vor und wie gesagt, seit ich Überwache gibt es auch keinen "Rums" mehr.
Im Freien ist mir der Aufwand der Überwachung/Rückmeldung der Weichenlage „zu viel Kabelsalat“. Da ich alles eingleisig habe müsste ich alle (30) Weichen überwachen. Meine Bahn ist winzig ich merke + sehe relativ schnell wenn im Freien mal eine Weiche nicht stimmt. Bei dir ist das was anderes du siehst ja deine Züge / Bahnhöfe kaum, da würde ich auch versuchen alle Einfahr- oder Spitz zu befahrenden Weichen zu überwachen. TC kann das gut, da gibt es dann keine Flanken oder Auffahrunfälle mehr, ist halt ein zusätzlicher Modul + Verkabelungsaufwand.

:gsn:
Gruß Andy :D

Bild
Benutzeravatar
Reinhard
Beiträge: 435
Registriert: 15.01.2014 19:33
Wohnort: Würzburg

Re: STEUERUNG EINER GRÖSSEREN GARTENBAHNANLAGE

Beitrag von Reinhard »

Hallo Andreas,

ich habe tatsächlich bislang nur einen Booster an der Anlage. Ein zweiter ist schon vorhanden, konnte jedoch noch nicht eingebaut werden da wie gesagt die Belegtmelder bislang kreuz und quer mit den unterschiedlichen Strecken verkabelt sind...

In der Praxis fahre ich bislang entweder die beiden Würzburger Strecken oder die RhB-Strecke oder die Nebenbahn. Sobald ich zwei dieser Strecken zusammen fahre gibt es irgendwann/irgendwo einen RUMMS... :ä2

Deshalb nun meine Überlegung alle Belegtmelder so auszustatten, dass keine zwei verschiedenen Strecken auf einem Melder landen.

Wenn das geschafft ist = natürlich ein immenser Aufwand stellt sich die Frage wie viele Booster (evtl. 3 für die drei verschiedenen Strecken) und packt das dann die Z21 oder muss eine zweite Z21 her. Oder etwas neues - man hört ja da was von MDV... :?:

Die Streckenlänge muss ich auch mal messen, es gibt da jemanden der einen Messwagen sein eigen nennt. :D
DIE FRAU EINES GARTENBAHNERS WEISS IMMER WO IHR MANN IST...
Antworten