LGB-Schrauben rosten

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Ralf
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LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Ralf » 26.09.2019 19:12

Hallo zusammen,

leider habe ich jetzt zunehmend Ausfälle bei den LGB-Schrauben, die munter vor sich hin rosten. Bei den LGB-Weichendecodern ist das besonders ärgerlich, weil sie ja verdeckt am Boden liegen und wenn man das (meist aus Zufall) bemerkt, ist der Schaden bereits recht groß, weil sich der Rost großflächig ausgebreitet hat.

Bei den LGB-Weichenantrieben rosten insbesondere die neueren Modelle von Märklin-LGB, die älteren aus der Saganer Straße sind rostresistent.

Wer kann helfen und mir die richtigen Maße sagen und mir einen Tipp geben, wo man das am besten als Edelstahl-Austauschschrauben bestellt?

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Beste Grüße

Ralf

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Andreas
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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Andreas » 26.09.2019 19:54

Hallo Ralf

Für die Weichen-Deckel hab ich mir solche Schrauben bestellt:
A2 Linsenkoppf-Blechschraube 2,2 x 6,5

Für die Befestigung des Antriebes am Gleis die da:
A2 Linsenkopf-Blechschraube 2,9 x 6,5

Die Stromanschlüsse mit Rostlöser / WD40 wieder gangbar machen und wenn das nicht hilft dann hilft meistens nur noch neue Leiterplatten-Anschlussklemmen einlöten!
Da hab ich leider noch keine nicht rostenden gefunden!
Gruß Andy :D

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Daniel
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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Daniel » 27.09.2019 11:16

Hallo Andy,

danke für Deinen wertvollen Schraubentipp. Die Original-LGB-Schrauben kann man ja fast mit Gold aufwiegen, so teuer sind die.

LGB spart bei neueren Produkten an den Schrauben. Meiner Erfahrung nach sind es aber vor allem Produkte zwischen 2000 und ca. 2010. Danach scheinen wieder haltbarere Schrauben verwendet worden zu sein.

Gibt es von den Praktikern auch noch einen Tipp, wie man am besten die Löcher der Weichenantriebe o.ä. von oben verschließt? Mir sind bei den Zusatzschaltern auch schon die Leiterplatten weggerostet. Isolierband aus dem Elektrikerbereich ist leider gar nicht wetterfest. Verschluss mit Silikon? Bekommt man das wieder heraus? Ist das dicht?
Viele Grüße

Daniel

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Reinhard
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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Reinhard » 27.09.2019 17:44

Vor gut einem Jahr habe ich LGB Märklin angeschrieben und mit Bildern das Rosten der Schrauben bei den neueren Weichenantrieben belegt. Antwort kam bis heute keine!
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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Uwe » 27.09.2019 21:05

Hallo Andy,

danke für den Link mit den Schrauben :D

Ich habe auch ein paar Antriebe, aber der neuesten Produktion, da kann man zuschauen wie die Schrauben rosten :evil:
Auch waren die alten Anschlussklemmen nicht rostend, da habe ich Antriebe im Einsatz da ist seit Jahren keinerlei Rost zu enddecken :D es muss also Klemmen geben oder gegeben haben die bessere Schrauben hatten.
Die Anschlüsse dichte ich derzeit auch mit Silikon von oben ab aber auch hier fängt nach einer Weile die Schraube das rosten an :(

Das kann man eigentlich nicht verstehen, dass sich eine "Weltfirma" wegen ein paar Billigschrauben solchen Ärger und Missmut einhandelt :nana es geht ja besser :!:
Viele Grüße
Uwe (Frankenwaldbahner)

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FrankS
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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von FrankS » 05.10.2019 22:42

Hallo Daniel,
Silikon ist säurehaltig (essigvernetzend) und deshalb nicht für Metalle (Schrauben,Leiterbahnen...) geeignet.(Wenn dann nur spezielles säurefreies-das nimmt man z.B. um Rohre an den Fliesen abzudichten). Außerdem bekommt man den Antrieb nie dicht. Wichtig- Schwitzwasser muss auch wieder austrocknen können. Den Negativbeweis hat Piko gemacht. Die erst vielversprechenden Faltenbälge und Gummistopfen haben dazu geführt, dass die Antriebe direkt neben LGB-Antrieben viel stärker korrodieren.
Also Leiterplatten mit Schutzlack und Schrauben/Klemmen aus Messing/Edelstahl.
Gruß Frank

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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Ralf » 06.10.2019 22:53

Hallo zusammen,

die Schrauben an den LGB-1-Kanal-Weichendecodern sind die gleichen wie an den Weichenantrieben zum Anschluss des Decoders. Es ist M3, allerdings mit einem sehr kleinen Kopf. Ich habe bislang nur als Standard gefunden "Flachkopfschrauben-mit-kleinem-Kopf-DIN-920-A2-M3X6" mit einem Kopfdurchmesser von 4 mm, allerdings galube ich an den Schrauben gemessen zu haben 3,5 mm Kopfdurchmesser. kann mir jemand helfen, welche Schrauben das sind? LGB wird da ja auch nur auf Standardmaterial zurückgreifen.
Beste Grüße

Ralf

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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Daniel » 15.10.2019 08:50

FrankS hat geschrieben:
05.10.2019 22:42
Hallo Daniel,
Silikon ist säurehaltig (essigvernetzend) und deshalb nicht für Metalle (Schrauben,Leiterbahnen...) geeignet.(Wenn dann nur spezielles säurefreies-das nimmt man z.B. um Rohre an den Fliesen abzudichten). Außerdem bekommt man den Antrieb nie dicht. Wichtig- Schwitzwasser muss auch wieder austrocknen können. Den Negativbeweis hat Piko gemacht. Die erst vielversprechenden Faltenbälge und Gummistopfen haben dazu geführt, dass die Antriebe direkt neben LGB-Antrieben viel stärker korrodieren.
Also Leiterplatten mit Schutzlack und Schrauben/Klemmen aus Messing/Edelstahl.
Gruß Frank
Hallo Frank,

danke für den Hinweis. Mir ging es vor allem um das Wasser, das von oben hereintropft. Über die gehäuselöcher seitlich bzw. durch den Spalt zwischen Deckel und nterboden sollte es verdunsten können.
Das Grundproblem bleibt aber wohl immer das Gleiche. Elektronik hat ungeschützt draußen nichts verloren. Schutzlack, das ist es, was ich machen werde.
Viele Grüße

Daniel

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Re: LGB-Schrauben rosten

Beitrag von Reinhard » 17.10.2019 08:20

Hallo Jungs,

sämtliche in den letzten Jahren bei LGB-Märklin erstandenen Weichenantriebe haben das Problem mit den rostenden Schrauben. Nachdem ich bereits vor mehr als einem Jahr bei Märklin dies moniert habe ohne Antwort zu bekommen habe ich nun nochmal um eine Antwort gebeten. Bin mal gespannt...

Aktuell hat bei mir wieder mal ein Weichenantrieb alter Bauart mit nichtrostenden Schrauben seinen Geist aufgegeben: Innen hatte sich Rost breitgemacht! Feststellung: die Weiche befindet sich auf leicht abschüssiger Strecke und Regenwasser konnte im Inneren nicht abfließen, weil sich die dafür vorgesehene kleine Öffnung auf der falschen (Bergseite) befand. Da der Einbau eines neuen Weichenantriebs auf der gegenüberliegenden Seite nicht möglich war habe ich nun ein Loch auf der Seite der Kabelanschlüsse in den Boden des Antriebsgehäuses gebohrt. Dadurch sollte das Wasser ablaufen können.

Gruß Reinhard
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